Schutz gegen transiente- und netzfrequente Überspannungen

Netzfrequente Überspannungen entstehen in Niederspannungsanlagen aufgrund eines Ausfalls des Neutralleiters und defekten Neutralleiterverbindungen.

Diese Spannungsanstiege führen dazu, dass Betriebsmittel und Geräte wie Fernseher, Computer, Haushaltsgeräte, Überwachungsanlagen, Haustechnik, Klimageräte, usw. frühzeitig beschädigt werden.

SPD: Überspannungsschutzgerät (Surge Protective Device)

POP: Schutz gegen netzfrequente Überspannungen (Power Frequency Overvoltage Protection)

  • Wenn die Versorgungsspannung (Netzfrequenz) einen bestimmten Wert überschreitet, unterbricht die POP die Stromversorgung in einer definierten Auslösezeit, um die Betriebsmittel vor Schaden zu schützen.
  • ÖVE/ÖNORM EN 50550:2015-08-01 Produktnorm
  • Diese ÖVE/ÖNORM gilt für netzfrequente Überspannungen (kurz „POP“) für Hausinstallationen und ähnliche Anwendungen mit einer Bemessungsfrequenz von 50 Hz und einer Bemessungswechselspannung von 230 V (zwischen Außenleiter und Neutralleiter), deren Einsatz in Kombination mit einer Hauptschutzeinrichtung vorgesehen ist, die entweder eine CB (Überstromschutzeinrichtung), RCCB (Fehlerstromschutzschalter) oder RCBO (kombinierter FI-Schutzschalter mit Leitungsschutzschalter) ist.

MCB: Leitungsschutzschalter (Miniature Circuit Breaker)

 

Bild: Verschiebung / Ausfall des Neutralleiters

 


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