Wiederkehrende Prüfung von ortsveränderlichen Erdungs- und Kurzschließvorrichtungen von DEHN

Eine wichtige Maßnahme beim Arbeiten an elektrischen Anlagen nach den fünf Sicherheitsregeln ist die vierte Regel „Erden und Kurzschließen“. Damit wird der spannungsfreie Zustand der Anlage für die Dauer der Arbeiten sichergestellt. Doch auch diese Sicherheitsmaßnahme ist nur so gut wie die dazu verwendeten Mittel.
Querschnittsminderung der ortsveränderlichen Erdungs- und Kurzschließ-vorrichtung (EuK-Vorrichtung) durch Kupferkorrosion und Litzenbrüche bzw. erhöhte Widerstände in den Verbindungen können bei einer Beanspruchung durch Kurzschlussstrom fatale Folgen haben. Deshalb müssen EuK-Vorrichtungen vor jeder Benutzung und in regelmäßigen Zeitabschnitten geprüft werden. Bisher war das wirtschaftlich vertretbar nur über eine visuelle Begutachtung möglich. Jetzt gibt es ein neues Verfahren, mit dem über die statische und dynamische Messung des ohmschen Widerstandes der Zustand einer EuK-Vorrichtung bewertet werden kann. DEHN bietet diese verbesserte Prüfung von EuK-Vorrichtungen vor Ort beim Kunden oder auch im eigenen Prüf-und Testzentrum an, um so noch weiter die Sicherheit für den Anwender zu erhöhen.

Dazu wird eine EuK-Vorrichtung in drei Schritten geprüft und die Widerstandswerte mit theoretisch und experimentell ermittelten Grenzwerten verglichen. Der erste Schritt ist die visuelle Prüfung auf sichtbaren Zustand und Schäden. Im zweiten Schritt erfolgt die statische Prüfung, d. h. die Messung des absoluten Widerstandwertes an der ruhenden EuK-Vorrichtung und Schritt drei beinhaltet die dynamische Prüfung, d. h. die Messung der relativen Widerstandsänderung an der bewegten EuK-Vorrichtung. Das Messen der Widerstandsänderung ΔR zwischen bewegter und unbewegter Messung der EuK-Vorrichtung ist die grundlegende Neuerung. Denn mit diesem neuen Ansatz können jetzt auch lokale Beschädigungen wie z. B. Litzenbrüche im Leiterseil festgestellt werden. Der neue Prüfaufbau dazu besteht aus einem speziellen Mikroohmmeter, einem Schienenaufbau und einer entsprechenden Software. Die über eineinhalb Jahre laufende Praxiserprobung hat gezeigt, dass bei einer Vielzahl der in diesem Zeitraum untersuchten EuK-Vorrichtungen verdeckte Beschädigungen vorlagen. Diese konnten durch eine visuelle Prüfung alleine nicht gefunden werden. Das zeigt deutlich, dass es zwingend notwendig ist in regelmäßigen Abständen (z. B. alle sechs Jahre) gebrauchte EuK-Vorrichtungen mit dem neuen Verfahren zu prüfen. DEHN bietet dazu eine Wiederholungsprüfung von EuK-Vorrichtungen vor Ort beim Kunden oder aber auch im eigenen Prüf- und Testzentrum an, um so noch weiter die Sicherheit für den Anwender zu erhöhen. Sprechen Sie uns dazu an. Ihr Ansprechpartner ist Fr. Andrea Ilsitz; andrea.ilsitz@dehn.de.

Alle Sicherheitsgeräte und Ausrüstungen von DEHN werden entsprechend den Vorgaben der gültigen Normen hergestellt und geprüft. Neben den Wiederholungsprüfungen an Erdungs- und Kurzschließgarnituren steht DEHN auch für Wiederholungsprüfungen an Spannungsprüfern, Schaltstangen, Sicherungszangen, Isolierstangen und Erdungsstangen als verlässlicher Partner zur Seite.