Überspannungsschutzkonzepte für die LED-Straßenbeleuchtung

Langlebigkeit der LED-Technik sichern, Wartungseinsätze und Wiederbeschaffungskosten reduzieren

DEHNcordIm Bereich der Straßenbeleuchtung finden derzeit in vielen Kommunen und Stadtwerken Umrüstaktionen statt. Dabei erfolgt meistens eine Umstellung von konventioneller Technik auf LED-Technik. Gründe dafür sind z.B. Förderprogramme, Energieeffizienz, Marktausschluss bestimmter Lampentechniken oder auch die Langlebigkeit der neuen LED-Technik.

Zur Sicherstellung der Langlebigkeit beziehungsweise der Verfügbarkeit und um unnötige Wartungseinsätze zu vermeiden, sollte bereits in der Planungsphase ein passendes und vor allem wirksames Überspannungsschutzkonzept erarbeitet werden. Trotz aller Vorteile der LED-Technik hat diese – im Vergleich zu konventionellen Leuchten-Technologien – den Nachteil, höherer Kosten bei der Wiederbeschaffung der Betriebsmittel und der geringeren Störfestigkeit bei Überspannungen. Die Praxis bei analysierten Schäden durch Überspannungen im Bereich der LED-Straßenbeleuchtung zeigt, dass meist mehrere LED-Leuchten von den Schadensursachen in Mitleidenschaft gezogen werden und nicht nur eine einzelne.

Die Schadensauswirkungen zeigen sich in der Regel in Teil- oder Komplettausfällen der LED-Module, einer Zerstörung der LED-Treiber, Helligkeitsverlusten oder sogar im Ausfall der Steuerelektronik. Auch bei einer weiterhin funktionsfähigen LED-Leuchte wirkt sich ein Überspannungsereignis gewöhnlich negativ auf die Lebensdauer aus.

Informieren Sie sich im Fachbeitrag "Überspannungsschutzkonzept für die LED-Straßenbeleuchtung", um diesen negativen Aspekten entgegenzuwirken.

Überspannungsschutzkonzept für die LED-Straßenbeleuchtung [3.3 MB] · 11/14 · SD 86

Beispielhafte Schutzmaßnahmen:

  •  Typ 1 Kombi-Ableiter im Kabelverteilerschrank (z. B. DEHNshield®)
  •  Typ 2 Überspannungs-Ableiter im Kabelübergangskasten (z. B. DEHNcord)
  •  Erdseitige Anbindung des Metallmasts

 

 

 

 

 


 

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